VIGNE E VINI IN RIVA ALLO JONIO

Durante l’anno scolastico appena trascorso,la nostra classe è stata coinvolta nel partecipare al progetto di alternanza scuola-lavoro,intitolata “Vigne e vini in riva allo Jonio”.Il progetto prevedeva delle ore pomeridiane,da fare a scuola,per apprendere maggiori informazioni storiche circa la nostra città; altre,da svolgere in azienda,ovvero a Palazzo Pantaleo,dove avevamo il compito di tradurre dall’Italiano al Tedesco,dei pannelli riguardanti la produzione del vino e il suo commercio. Il progetto si è concluso con la presentazione finale dei pannelli,spiegati in lingua straniera ad altri studenti del nostro stesso liceo.

 

Der Konsum des Weins und das Symposium

Das Symposium war der wichtigste Moment, in dem die Teilnehmer Wein tranken. Heute würden wir es Bankett nennen. Das Symposium war eine wichtige Feier des Zusammenlebens, an dem erwachsene Männer teilnahmen. Sie lagen auf „clinei“ (Betten) und tranken Wein mit Wasser oder Honig. Sie tranken aus bestimmten Gefäßen, die Kratér genannt wurden. Die Feier wurde von Musikern und Tänzerinnen begleitet, die dieses Bankett erfreuten. Zweck des Symposiums war es, Fröhlichkeit und Trunkenheit zu versöhnen (Anacreonthes). Oft überschrieten die Teinehmer die Grenzen und das Bankett endete mit einem Komos: einem hemmungslosen Zug der betrunkenen Teilnehmer außerhalb des Hauses.

 

Der Wein und die Münzen

Die alten Münzen waren Verbreitungsmittel von zahlreichen Informationen und zeigen viele Hinweise auf den Wein. Wir finden stätig Hinweise auf den Gott Dionysos oder Bacchus auf vielen Münzen, die im alten Mittelmeerraum geprägt wurden, die den dionysischen Kult in dem Prägungsgebiet dokumentieren und die auch die Fruchtbarkeit des Bodens zusammen mit der Gestalt des Gottes, der die Vegetation schützte, evozieren. Manchmal beziehen sie sich auf die Weinproduktion und auf einen blühenden Weinhandel.

 

 

 

Der Weinbau im Tarenter Raum.

Die Forschungen, die in den letzten Jahrzehnten in der Chora (Gebiet) der griechischen Kolonie Tarent durchgeführt wurden, haben erlaubt, zahlreiche Spuren des Weinbaus in klassischer und ellenisticher Zeit zu dokumentieren. In der Nähe des Stadtraums, in der via Campania, befinden sich Spuren, die mit dem Weinbau verbunden werden können. Über 40 Furchen gleicher Größe und unterschiedlicher Tiefe sind in 4 Reihen in Richtung Ost-Westen gelegt, miteinander verbunden und von regelnmäßigen Furchen geschnitten. Im Osten ist der Weinbau in der Chora in Collepasso in der Nähe der Aviazione militare (Italianische Luftwaffe) bei den Bauernhöfen Raho, Rapillo e Romanelli in Saturo bewiesen. In der nord-westlichen Chora befinden sich interessante Informationen in Capitelicchio Nuova e Torre Montello. In dieser letzten Ausgrabungsstätte wurden kleine landwirtschaftlichen Strukturen wiedergefunden, die mit einem intensiven Weinbau verbunden sind. Die offensichtlichsten Spuren der Produktionsanlagen bestehen aus einer dichten Folge von rechteckigen Furchen, die von Kanälen oder Wegen eingegrenzt waren. Es wurden auch Veränderungen in der Orientierung der Furchen wiedergefunden.

 

 

DER WEINHANDEL IN DER ARCHÄISCHEN ZEIT

Der Otranto- Kanal verbindet das Einzugsgebiet der Adria, mit dem westlichen Mittelmeer. In diesem Gebiet fand der größte Teil des Handels mit Kerkyra (Corfù) statt, während Corinto lange Zeit die Vorherrschaft auf dem Meer ausübte.
Von Corfù konnte man bis zum Leukakap, oder an die Küste von Epirus sowie nach Otranto fahren.
Nach dem Leukakap trat man in den Jonischen Golf oder auf der Route zum Kap Lacinis erreichte man Kaulonia.
Diese Routen wurde von Griechen und östlichen Völkern befahren. Dank der Aristokratie, die Schiffe und Land besaß, wurde Emporia gegründet.
Der Wein wurde in Amphoren, die in Corfù gemacht wurden, transportiert. Ihre Innenwände waren aus Freesie und sie hatten unten eine Spitze, dank der sie auf dem Transport nebeneinandern stehen konnten.
Die Schiffe fuhren nur in den besten Zeiten des Jahres und transportierten diese Amphoren. Sie wurden in Fasano, Campomarino und Torre-Ovo wiedergefunden und die ältesten Keramikerzeugnisse wurden in der Bucht von Torre Santa Sabina wiedergefunden.

 

 

Die Weinhandel in der Archäischen Zeit

Die groß griechische Produktion ist sehr reich, wie die Quellen beweisen.
In den alten Süd Abruzzen und in Süd Lukanien werden die Weinstöcke Biblia und Aminaios bezeugt wärend im heutigen Süd Kampanien, in der Nähe von Policastro-Bussentino, der Wein Buxentinos produziert wird.
Zahlreicher sind die Informationen über die Weinproduktion im heutigen Kalabrien entlang den tyrrenischen und ionischen Küste, Strabone und Plinius der Alte nennen die Weine Logaritanos und Thourinos.
Im süden und in der Mitte Kalabriens werden die Weine Tempsa und Cosentia bezeugt in den Gebieten von Temesa und Cosentia. Im Reggio dagegen ist der Wein Reghinos bekannt.

 

 

DER WEINHANDEL IM ANTIKEN GRIECHENLAND IN DER HELLENISTISCHEN ZEIT
Zwischen Ende des IV. und Anfang des I. Jahrhunderts v.C. ist Süditalien durch ein dichtes Streckennetz und zahlreiche Seewege überquert, die den Handel fördern. Der fortwährende progressive Kontakt mit der griechischen Weinproduktion, trägt zur Erhöhung des Verbrauchs dieses Getränks durch die Aristokratie, die den Boden bewirtschaftet und damit die landwirtschaftliche Produktion kontrolliert . Der Anbau von Reben breitet sich in diesem Teil Italiens im IV. Jahrhundert v.C. aus und das fermentierte Produkt beginnt, in erster Linie ins Landesinnere exportiert zu werden.
Im III. Jahrhundert v.C. fördert die gute Qualität vieler Rebsorten, wie die des Falernos aus Kampanien, und zur Erhöhung von Ruhm und Export. Die Funde von Weinamphoren in Frankreich, Spanien, Nordafrika und in den griechischen Inseln bezeugen die Verbreitung im ganzen Mittelmeerraum des in diesem Gebiet erzeugten Weins.
In dieser Phase werden die wichtigsten Waren, zusammen mit den Weinamphoren, Vasen von feiner Verarbeitung (wie, zum Beispiel, die Keramik von Gnathia) und Metallprodukte auf Schiffen transportiert.
Zwischen Ende des III. und Anfang des II. Jahrhunderts v. C., erreicht der in Großgriechenland erzeugte Wein auch Gallien. Das ist von den Funden von griechisch-italischen Amphoren in jenem Gebiet bewiesen.
Das Ende der hellenistischen Zeit beweist eine Änderung sowohl der ausgeführten Lebensmittel, d. h. Öl, Obst und Weizen, als auch der assoziierten Waren, die heute auch Handwerkprodukte aus Holz, Gewürze und Düfte einschließen.

 

 

Die Weinproduktion

Die Weinreben und der Wein sind bereits aus der Eisenzeit charakteristische Elemente für die Mittelmeer-Diät, anders als die Anbauprodukte am Ende des Neolithikums und in den ersten Phasen des Chalkolithikums im Nähen Osten. Der Verbrauch des Weins hatte immer eine große Bedeutung in der griechischen Welt mit Bezug auf das Symposiumsritual. Die archäologische Forschung hat aber nicht direkt die Produktion und den Anbau der Weinrebe bewiesen.
Weinbauspuren haben verkohlte Überreste von Traubenkennen dokumentiert. Sie wurden durch eine archäobotanische Analyse gewonnen. Die Identifizierung des Weins und der Weinrebe ist komplex, obwohl die modernen Ampelographiemittel helfen, einige Weinsorten zu identifizieren und die Ikonographie von einigen Münztypen zu interpretieren.

 

 

Dionysus und die dionysische Trunkenheit.

Dionysus ist die Gottheit, der den Menschen den Wein geschenkt und ihnen dessen Gebrauch gelehrt hat. Er kann das Getränk rein und natürlich trinken, ohne seine Selbstkontrolle zu verlieren. Die Menschen dürfen dagegen nur gemäßigt mit Wasser gemischten Wein trinken. Bei dem Symposium, können sich die Gäste gemäßigt oder uneingeschränkt dem Rausch hingeben, wie ein Fragment Eubulos* zu den Vergnügen und der Trunkenheit bezeugt. Die Bilder auf den in Athen und Großgriechenland produzierten Vasen evozieren oft den Ausdruck der Trunkenheit, die vom Wein verursacht wird. Die Trunkenheit wird durch Tänze, Musik und übertriebene Sexualität während des Symposiums und vor allem durch den orgiastischen Rausch des dionysischen Zuges ausgedruckt. In den Vasendarstellungen besteht dieser Zug aus Satyren und Mänaden. Thyris, Flöten und Pauken verherrlichen die Macht des Gottes. Oft wird Dionysus selbst liegend auf einem Bett neben den Männern dargestellt, die dank der Macht des Weines die Ekstase und ein Wissen erreichen, das die menschlichen Grenzen überschreitet und ein „anderes“ Leben sehen lässt.